Advent
Im Advent warten wir auf die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus. Viele Stellen aus der Heiligen Schrift bereiten uns darauf vor und stimmen uns darauf ein. Die erste startet am 1. Dezember und täglich tritt eine weitere in Erscheinung bis zum Heiligen Abend am 24. Dezember und dem Christtag am 25. Dezember und ein paar Tage darüber hinaus. Das ist unser Adventkalender.
Und auf ihn wird sich niederlassen der Geist Gottes, der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Ratschlusses und der Macht, der Geist der Erkenntnis und der Frömmigkeit; erfüllen wird ihn der Geist der Furcht Gottes. Er wird nicht nach dem (äußeren) Glanz richten und nicht nach dem Gerede (anderer) zurechtweisen, sondern er wird für den Niedrigen Recht schaffen und zurechtweisen die Niedrigen des Landes; und er wird schlagen das Land mit dem Wort seines Mundes und mit einem Hauch aus den Lippen den Gottlosen töten.
Das vom Anfang her, siehe, es ist gekommen, und das Neue, das ich verkünden werde; es wurde vor dem Aufsprossen euch offenbart.
Und er wird mit Gerechtigkeit gegürtet sein um die Hüfte und mit Wahrheit umhüllt an den Seiten.
Er wird aufleuchten und nicht zerbrochen werden, bis er auf Erden Recht eingesetzt hat; und auf sein Gesetz werden Völkerschaften hoffen
Als nun Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa, in den Tagen des Königs Herodes[1], siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, um ihn anzubeten! Als das der König Herodes hörte, erschrak er, und ganz Jerusalem mit ihm.
Da rief Herodes die Weisen heimlich zu sich und erkundigte sich bei ihnen genau nach der Zeit, wann der Stern erschienen war; und er sandte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht genau nach dem Kind. Und wenn ihr es gefunden habt, so lasst es mich wissen, damit auch ich komme und es anbete!
Und als sie den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er ankam und über dem Ort stillstand, wo das Kind war. Als sie nun den Stern sahen, wurden sie sehr hocherfreut; und sie gingen in das Haus hinein und fanden das Kind samt Maria, seiner Mutter. Da fielen sie nieder und beteten es an; und sie öffneten ihre Schatzkästchen und brachten ihm Gaben: Gold, Weihrauch und Myrrhe.